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Wenn Kinder Angst vor der Schule haben

Eines Morgens will Ihr Kind nicht mehr zur Schule. Es weint, klagt über Bauchschmerzen, vielleicht übergibt es sich sogar. Eine körperliche Ursache ist nicht festzustellen. Das wiederholt sich. Irgendwann kommt Ihnen in den Sinn, dass es in der Schule Probleme gibt. Das aber verneint Ihr Kind. Und auch der Lehrer / die Lehrerin sieht keine gravierenden Probleme. Vielleicht ist es stiller als sonst, macht weniger im Unterricht mit.

Es kann sein, dass Ihr Kind ein Opfer von Mobbing geworden ist.

Mobbing ist ein auch in der Schule weit verbreitetes Phänomen. Es tritt in allen Schulformen auf und kommt in allen Alterstufen vor. Jungen und Mädchen sind gleichermaßen betroffen.

Mobbing hat viele Gesichter: Kichern oder Lästern, wenn das Opfer etwas sagt. Oder weggehen, wenn es sich neben einen setzt. Oder die Nase zuhalten, wenn das Opfer in der Nähe ist. Oder Sportsachen verstecken. Oder Pausenbrot wegnehmen. Oder Geld erpressen.

Jedes Kind kann Opfer von Mobbing werden. Kinder, die eher ängstlich und hilflos sind, deren Selbstwertgefühl gering ist, sind jedoch häufiger betroffen.

 

Hier muss man das Selbstwertgefühl des Kindes stärken. Das kann man am besten, indem man mit dem Kind gemeinsam Sachen macht, die das Kind besonders gut kann. Talent und Stärken fördern, ab in einen Sportverein. Vielleicht sogar einen (Kampf)Sport erlernen, der einem zeigt, wie man sich selbst verteidigt. Nicht, um zu kämpfen, sondern alleine das Gefühl, sich wehren zu können, stärkt das Selbstbewußtsein des Kindes, es läuft aufrechter und ist nicht mehr auf den ersten Blick in der Opferrolle.

 

Das Selbstwertgefühl der Opfer von Mobbing ist oft tief verletzt. Ohne Hilfe schaffen sie es nicht aus der Opferrolle zu kommen.